In dieser Ausgabe:
40 Jahre PADMA AG: Innovation oder Utopie?
40 Jahre PADMA AG: Innovation oder Utopie?
Das asiatische Medizinsystem steht dem pharmazeutischen Weltbild diametral gegenüber. Wie sinnvoll ist es überhaupt, Tibetische Arzneimittel im Westen herzustellen? Das Interview mit Beat Decurtins, Geschäftsführer der PADMA AG, anlässlich des 40-jährigen Firmen-Jubiläums.
Macht die Arbeit der PADMA AG überhaupt Sinn ?
B. Decurtins: „Wir sind seit 40 Jahren vom grossen Potential der Tibetischen Medizin überzeugt. Für mich persönlich gibt es nur eine Erklärung für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens: unsere Produkte sind wirksam und sicher. Über 80 Millionen verkaufter Tabletten und Kapseln pro Jahr helfen unzähligen Menschen zu einer besseren Lebensqualität. Dafür setzen wir uns ein!“
Warum hat Sie nie ein Pharmamulti aufgekauft?
B. Decurtins: „Trotz therapeutischer Erfolge ist der wirtschaftliche Ertrag verhältnismässig bescheiden. Unsere Produkte sind sogenannte Vielstoffgemische. Bei jedem Verarbeitungsschritt müssen, je nach Rezeptur, zwischen 5 und 22 verschiedene Rohstoffe auf ihre Qualität und Identität überprüft werden. Das braucht Zeit, Geld und personelle Ressourcen für relativ kleine Mengen. Die Registrierung neuer Formeln ist ebenso aufwändig.“
Wie sieht die Zukunft aus?
B. Decurtins: „Wir arbeiten daran, weitere Rezepturen zur Registrierung zu bringen. Ich denke, es ist heutzutage wichtig, alles vorhandene medizinische Wissen zu bewahren und zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Dabei kann die Tibetische Medizin dank geringer Nebenwirkungen vor allem bei „Zivilisationskrankheiten“ wie chronischen entzündlichen Erkrankungen (z.B. Arteriosklerose), aber auch in der Prävention hilfreich sein.“
Gewinnen Sie im Jahreswettbewerb 10 PADMA Sommer-Caps (Sommerhüte) in der Farbe Sand. Die August-Fragen (Nr. 18 - 21) finden Sie hier. Ihre Antworten schicken Sie zusammen mit Ihrer Adresse bis zum 20. August 2009 an news@padma.ch.
Tibetische Medizin in Lausanne ein Thema
Tibetische Medizin in Lausanne ein Thema
Anfang August beehrte der Dalai Lama die Westschweiz mit einem Besuch. Neben einer anschaulichen Einführung in die Grundzüge des Tibetischen Buddhismus war auch die Tibetische Medizin bei den Belehrungen in Lausanne ein Thema. Seine Heiligkeit führte eine Initiation des Medizin Buddha durch. Diese spezielle Meditation dient allen, die gern gesund werden/bleiben möchten oder sich beruflich mit dem Thema beschäftigen. Im Anschluss an die Belehrungen des Dalai Lama referierte Dr. Nida Chenagtsang über die Grundzüge der Tibetischen Medizin. Dr. Herbert Schwabl von der PADMA AG unterstützte ihn als Co-Referenten dabei.
Neu in Polen: Kapseln für die Verdauung
Neu in Polen: Kapseln für die Verdauung
In der Tibetischen Medizin wird die Formel Se 'bru 5 zur Ankurbelung der „Verdauungshitze“ verwendet. Ist sie zu gering, kann sich dies z.B. in Blähungen, Völlegefühl sowie vermehrtem Auftreten von kalten Händen und Füssen äussern. Eine ausgewogene „Verdauungshitze“ ist ein wesentlicher Faktor für konstante Gesundheit, da sie die Zerlegung der Nahrung, die Aufnahme der Nährstoffe sowie die Ausscheidung steuert.Se 'bru 5 ist in Polen unter dem Namen DIGESTIN ab September als Kapsel erhältlich. Die klassische Rezeptur setzt sich aus Kardamom, Galgant, Granatapfelsamen, Langer Pfeffer und Zimtkassia zusammen (siehe Bild).
Tibetische Medizin auf Rezept
Tibetische Medizin auf Rezept
Die deutsche Krankenkasse SECURVITA gilt als eine der innovativsten der Gesundheitsbranche. Sie setzt sich für die Förderung von Naturheilverfahren und Komplementärmedizin in Deutschland ein. Dazu zählt seit neuestem auch die Tibetische Medizin. Im Mai sind die ersten Vorsorgeprogramme in Zusammenarbeit mit dem Tibetischen Zentrum in Hamburg gestartet. Helge Neuwerk, Vorstand der SECURVITA Krankenkasse erklärt das Engagement: "Die Tibetische Medizin kann bei Prävention und Vorsorge anerkannt wirksame Hilfen leisten. Deshalb haben wir beschlossen, unseren Versicherten größere Wahlfreiheit zu bieten und die Tibetische Medizin mit Kostenzuschüssen zu fördern". Gemäss Neuwerk sind weitere Angebote in Planung. Ausserdem bietet die SECURVITA zusammen mit dem Reiseveranstalter
a & e Reiseteam Studienreisen nach Dharamsala (Bild) zum Kennenlernen der Tibetischen Medizin an.
Pflanzenportrait: Gewürznelken
Pflanzenportrait: Gewürznelken
Schon mal selbstgemachtes Pistazien-Eis mit Gewürznelken ausprobiert? Das bekannte Lebkuchengewürz lässt sich auch wunderbar in der Sommerküche verwenden. Ausserdem hilft es bei Zahnschmerzen und Mundgeruch und wurde im Mittelalter mit Gold aufgewogen. Mehr darüber im Pflanzenprotrait.






