Immunsystem
Unser Leben bringt eine Vielzahl von schädigenden Einflüssen mit sich wie unausgewogene Ernährung, Einwirkung von Umweltgiften, psychischen Stress, Leistungsdruck, Mangel an Entspannung oder Bewegung. Alle diese Risikofaktoren können die Funktionen unseres Immunsystems beeinträchtigen. Ein gestresstes Immunsystem kann die wichtigsten Arbeiten nicht mehr richtig bewältigen. Stress bedeutet eine Veränderung der hormonellen Situation (Stresshormone), die ihrerseits wieder einen direkten Einfluss auf das Immunsystem hat. Das Immunsystem durchzieht und kontrolliert den Körper auf allen Ebenen. Insofern ist es auch nicht erstaunlich, dass es eine Verknüpfung zwischen dem Nervensystem und dem Immunsystem gibt. So wird das Immunsystem auch als unser 6. Sinn bezeichnet. Es hilft uns zu unterscheiden zwischen gefährlich und harmlos, zwischen fremd und eigen.
Längerfristig führt die ständige Stressaktivierung des Immunsystems zu einer verminderten Abwehr gegen Krankheitserreger. Der Körper wird anfällig. Auch chronische Krankheiten, denen ein entzündlicher Prozess zugrunde liegt, wie die Arteriosklerose, können in der Folge entstehen. Gerade in der heutigen Leistungsgesellschaft, wo wir uns zu andauernder Höchstleistung antreiben, «verbrennt» unser Körper bis zum so genannten Burn-out-Syndrom. Hier ist der Bedarf nach vermehrter Regeneration gegeben.

