Gesundheit  / Durchblutung

Durchblutung

Durchblutungsstörungen können der Beginn einer Arterienverkalkung (Arteriosklerose) sein. Erste noch nicht wahrnehmbare Veränderungen treten oft schon ab dem 20. Lebensjahr auf. Arteriosklerose ist nicht wie früher angenommen eine einfache Fettablagerung und Verkalkung von Gefässen, sondern diese Ablagerungen (Plaquebildung) beruhen auf einem chronischen, unterschwelligen Entzündungsvorgang in den Gefässwänden. Erhöhtes Cholesterin kann demnach nicht als alleiniger Auslöser für diese Erkrankung verantwortlich gemacht werden. Es kommen auch Lebensstil-Faktoren wie ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress etc in Frage.

Ungenügende Durchblutung kann in zahlreichen Körperteilen auftreten: In den Beinarterien (z.B. Schaufensterkrankheit), in den Füssen (z.B. diabetischer Fuss), in Arterien innerer Organe (Herz, Niere), in Arterien des Beckens (Gebärmutter, Eierstöcke, Blase, Prostata, Penis), in den Herzkranzgefässen (Angina pectoris) oder dem Gehirn (Gedächtnisschwund, Demenz).

Symptome wie Kribbeln und Gefühlsstörungen in Händen und Füssen können auch durch Verkrampfungen der Endarterien entstehen (Raynaud-Syndrom).


This player requires Adobe Flash Player 10 or greater. Download here.

For more information on the video player provided on this site, visit Streamingbolaget.