Beschaffung
Viele Medizinalpflanzen stammen heute aus Anbau. Ihr Anteil am Weltmarkt nimmt stetig zu. Dies ist für die PADMA AG ein grosser Vorteil. Die Qualität der Pflanzen lässt sich einfacher kontrollieren und ist konstant, ausserdem fällt die Vermischungsgefahr mit anderen Gewächsen weg.
Ein Teil der PADMA-Pflanzen stammt aus kontrollierter Wildsammlung. Zusammen mit unseren Lieferanten sind wir dabei bestrebt, durch Schulung der Sammler eine Übernutzung zu verhindern. Ob Wildsammlung oder Anbau, alle pflanzlichen Rohstoffe müssen die strengen Vorgaben der internationalen pharmazeutischen Richtlinie zur Kräuterherstellung GACP (Good Agricultural and Collection Practice for Starting Materials of Herbal Origin) sowie der Pharmakopoe erfüllen. Gegenwärtig werden in folgenden Ländern eigens für die PADMA AG angepflanzt oder gesammelt: Schweiz, Burkina Faso, Dominikanische Republik, Indien und Nepal.
Die PADMA AG setzt sich darüber hinaus für einen fairen Handel ein. Wo dies möglich ist, arbeiten wir direkt mit Produzenten vor Ort zusammen und streben langjährige Partnerschaften an. Auch beim Bezug der Pflanzen vom Weltmarkt achten wir auf die Einhaltung der strenge GACP-Richtlinie.
Anbauprojekt Schweiz
Die PADMA AG lässt Goldfingerkraut (Potentilla aurea) und Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) von der Anbauvereinigung Waldhofkräuter in der Schweiz seit über 25 Jahren anbauen. Die „Waldhofkräuter“ weisen einen hohen Wirkstoffgehalt sowie eine geringe Verunreinigung durch Pestizide auf. Damit entsprechen sie den strengen Qualitätsanforderungen der PADMA AG, welche sowohl den Schweizer als auch internationalen Vorschriften von Arzneimittelbehörden Rechnung tragen müssen. Das Mass aller Dinge sind hier die Vorgaben der internationalen pharmazeutischen Richtlinie zur Kräuterherstellung GACP (Good Agricultural and Collection Practice for Starting Materials of Herbal Origin). Alle Produktionsschritte von Saatgutkontrolle und Anbau bis zur Ernte und Trocknung müssen nach festgelegten Vorschriften durchgeführt und dokumentiert werden. Dadurch kann die Kontamination durch andere Pflanzen aber auch durch Schimmel, Aflatoxine, Mikroorganismen etc. verhindert werden
Die Anbauvereinigung Waldhofkräuter umfasst rund 50 Bauernbetriebe im Grossraum Oberaargau/Emmental/Solothurn. Die initiativen Mitglieder der Kooperative können sich dabei nicht auf garantierte Mindestpreise und Abnahmegarantien verlassen. Trotzdem nutzen sie den Kräuteranbau, um ihr Einkommen neben der Milch- und Viehwirtschaft durch ein zusätzlichen Standbein zu sichern.




