d / e / f 

PADMA AG / Unternehmen / Politik

Politik

Die PADMA AG setzt sich neben der Tibetischen Medizin auch für die Etablierung der übergeordneten integrativen Medizin aktiv mit folgenden Projekten ein:

«Zukunft mit Komplementärmedizin»

Die PADMA AG hat sich personell, finanziell und ideell für die Annahme eines neuen Verfassungsartikels zu Gunsten der Komplementärmedizin engagiert. Das Schweizer Stimmvolk hat diesen Verfassungsartikel zur Freude des Unternehmens, am 17. Mai  2009 mit grosser Mehrheit angenommen und damit den Grundstein für eine respektvolle Co-Existenz von Schul- und Komplementärmedizin gelegt. Lesen Sie dazu das Interview mit Herbert Schwabl in der Juni Ausgabe des PADMA-Newsletters 2009.

Komplementärmedizin in der EU

2004 setzte sich eine Handvoll Wissenschaftler das Ziel, die Forschungsförderung der Europäischen Union (EU) auf dem Gebiet der Komplementärmedizin (Complementary and Alternative Medicine - CAM) zu ermöglichen. Dazu wurde in Wien die "European Research Initiative on Complementary and Alternative Medicine“ ( EURICAM) gegründet. Bereits zwei Jahre später trug die Arbeit von EURICAM in Zusammenarbeit mit anderen CAM-Organisationen Früchte. Das Europaparlament nahm CAM in das 7. Rahmenforschungsprogramm der EU auf. EURICAM konnte damit seine Arbeit erfolgreich beenden. Die Mitglieder engagieren sich heute im neuen EU-Projekt  CAMbrella.

Als Folge daraus konnte 2009 endlich ein Konsortium von Forschungsinstituten aus 12 europäischen Ländern mit der Arbeit beginnen. Dieses Projekt soll bis 2013 dauern, um eine Landkarte der CAM-Aktivitäten im erweiterten EU-Raum zu erstellen. Dazu sollen verschiedene europäische Forschungseinrichtungen sowie die Bedürfnisse der EU-Bürger auf dem Gebiet der Komplementärmedizin erfasst werden. Ein weiteres Ziel von  CAMbrella ist die Vernetzung der wichtigsten Key Player im Bereich CAM. Die erarbeitete Landkarte soll dem EU-Parlament später als Grundlage für politische Entscheidungen dienen, aber auch Leitlinie für nationale Forschungsprojekte sein. Den Experten stehen rund 1,5 Mio Franken für ihre Arbeit zur Verfügung.

Des Weiteren wurde die europäische Stiftung  EICCAM, das “European Information Centre on Complementary and Alternative Medicine” gegründet. EICCAM soll CAM auf EU-Ebene bekannter machen. Dazu bereitet es wissenschaftliche Informationen zu CAM für Medien, Politik etc., auf.
Die „European Initiative for Traditional Asian Medicine“  EITAM setzt sich aus Vertretern traditioneller asiatischer Medizintraditionen zusammen, die bereits in Europa aktiv sind. Dazu gehört die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Ayurveda und die Tibetische Medizin. Das wichtigste Anliegen von EITAM ist die politische Arbeit auf EU-Ebene, um eine legale Entwicklung Asiatischer Medizinsysteme in Europa zu ermöglichen.