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Wer kennt es nicht aus der Kindheit, das Memory.
Versuchen Sie ihr Glück und trainieren Sie Ihr Gedächtnis (Durchblutungsförderung für einmal im Kopf).

Dieses Memory besteht aus 40 verschiedenen Bildern von Pflanzen, welche in PADMA-Formeln vorkommen.

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Nepalesische Mombinpflaume
(lat. Choerospondias axillaris (ROXB.) BURTT & HILL)

Nepalesische Mombinpflaume <br />
(lat. Choerospondias axillaris (ROXB.) BURTT & HILL)Der Laubbaum ist in der Himalaya-Region, vor allem in Nepal beheimatet. Er entwickelt einen kurzen Stamm, der eine kleine Krone trägt. Der Mombinpflaumenbaum kann bis zu 20 m gross werden. Die Blüten sind klein und weisslich-grün. Draus wachsen die ca. 3 cm grossen Mombinpflaumen, welche sehr süss und schmackhaft sind. In der Tibetischen Medizin kommen die Früchte snying-zho-sha gegen diverse Krankheiten des Herzens wie «Herzfieber» zum Einsatz.
Ringelblumenpollen
(lat. Calendula officinalis L.)

Ringelblumenpollen<br />
(lat. Calendula officinalis L.) Die Ringelblume ist eine 30 bis 50 cm hohe, hellgelb- bis dunkelorange-blühende Pflanze mit Ursprung in Mittel- und Südeuropa sowie Westasien. Die Garten-Ringelblume wird als alte Kultur- und Zierpflanze in Europa bereits seit dem 12. Jh. angebaut und ist auch in Tibet bekannt. Zur Arzneigewinnung werden vorwiegend gefüllt blühende Formen und davon die Einzelblüten oder die ganzen Blütenköpfchen verwendet. Folgende Erkrankungen werden traditionellerweise damit behandelt: entzündliche Erkrankungen der inneren Organe, Erkrankungen des Verdauungstraktes, Periodenschmerzen sowie die generelle Wundheilung. Belegt sind antimikrobielle, antiphlogistische, entzündungshemmende, immunmodulierende Wirkungen. In der Tibetischen Medizin heisst die Arznei le-brgyen dmen-pa; sie wirkt blutstillend, Wund heilend und heilt «Eiter» in der Lunge.
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Myrobalanenfrucht
(lat. Terminalia chebula RETZ)

Myrobalanenfrucht <br />
(lat. Terminalia chebula RETZ)Der Myrobalane (tibetisch a-ru-ra) kommt in der Tibetischen Medizin eine zentrale Bedeutung zu. So hält Buddha Shakyamuni, der Meister der Heilmittel, stets Myrobalanenfrüchte und –zweige in seinen Händen. Versierte Ärzte können den Früchten je nach Standort, Reifezustand oder Sammelzeitpunkt unterschiedliche medizinische Eigenschaften zuordnen. Die legendäre a-ru-ra zu Zeiten Buddhas - die vollkommene Frucht – soll alle 6 Geschmacksrichtungen bitter, süss, sauer, adstringierend, scharf und salzig in sich vereint haben. Ganz allgemein werden die Früchte dank ihrer neutralen Wirkkraft bei kombinierten Störungen aller drei Energien («Schleim», «Galle» und «Wind») wie auch bei Kälte– und Hitzekrankheiten eingesetzt. Ausserdem werden den Myrobalanen lebenspendende, nährende und den Körper kräftigende Wirkungen zugeschrieben, weshalb sie als ausgleichende Komponenten in vielen tibetischen Rezepturen enthalten sind.
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Goldfingerkraut, Blüte
(lat. Potentilla aurea L.)

Goldfingerkraut, Blüte<br />
(lat. Potentilla aurea L.) Die Pflanze gilt in der Volksheilkunde der Gebirgsländer Europas als Heilmittel. Als Tee zubereitet wird sie gegen Durchfall eingesetzt, als Abkochung äusserlich zum Baden schlecht heilender Wunden und zum Spülen bei entzündetem Zahnfleisch oder Halsentzündung. Im letzten Jahrhundert wurde der Pflanze eine insulinartige Wirkung zugeschrieben, weshalb sie bei Diabetes zum Einsatz kam. In der modernen Phytotherapie ist sie heute eher in Vergessenheit geraten. Die frisch blühende Pflanze wird hingegen in der Homöopathie zu einer Essenz verarbeitet. In Tibet wachsende, gelbblühende Potentilla-Arten werden unter der Bezeichnung spen nag verwendet. Sie sollen Erkrankungen der Brust heilen und bei Verdauungsbeschwerden und Lungenkrankheiten helfen.
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Spitzwegerich
(lat.Plantago lanceolata L.)

Spitzwegerich <br />
(lat.Plantago lanceolata L.) Die Pflanze war ursprünglich nur in Europa heimisch, inzwischen kommt sie auf der ganzen Welt vor. Spitzwegerichblätter wirken adstringierend, reizmildernd, entzündungshemmend, immunmodulierend und antibakteriell. Letztere Wirkung wird durch den Stoff Aucubigenin hervorgerufen, welcher mit Hilfe von Enzymen im Darm gebildet wird. Die Pflanze kommt zur Hauptsache bei Katarrhen der Atemwege sowie bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut zum Einsatz. Traditionell wird der Spitzwegerich auch bei Verdauungsstörungen und Hautirritationen sowie Schürf– und Quetschungen verabreicht. Wird ein zerkautes Spitzwegerichblatt auf Wunden aufgelegt, kann es ein fehlendes Pflaster oder Desinfektionsmittel ersetzen. In klinischen Studien wurde die Wirksamkeit bei Husten sowie die entzündungshemmenden und Bronchien erweiternden Eigenschaften bestätigt. Der Spitzwegerich gehört zur Gruppe der Pflanzen, die in der Tibetischen Medizin als tha-ram bezeichnet werden. Sie heilen Durchfall als Folge einer «heissen» Erkrankung, trocknen Lymphflüssigkeit, kurieren Entzündungen der Lunge und stoppen Blutungen. Weitere Einsatzgebiete sind Nierenerkrankungen sowie Schwierigkeiten beim Harnlassen.
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Nelkenpfeffer, Frucht
(lat. Pimenta dioica (L.) MERR.)

Nelkenpfeffer, Frucht <br />
(lat. Pimenta dioica (L.) MERR.) Die Nelkenpfeffermyrte oder Pimentbaum ist ein in Zentralamerika, im Norden Südamerikas und in der Karibik heimischer Baum, der auch in Indien angebaut wird. Er wurde früher der Gattung Amomum zugeordnet, was den alten Wirkstoffnamen „Amomi fructus“ erklärt. Seit dem 17. Jh. ist das Gewürz in Europa bekannt. Der Geschmack des Gewürzes erinnert an Gewürznelken, Muskat, Pfeffer und Zimt, was ihm den französischen Namen quatre-épice eintrug. Traditionell verwendet werden die Früchte als Stimulans bei Verdauungsstörungen, bei Durchfall, zur Schmerzstillung bei Rheuma und neuralgischen Schmerzen, und natürlich als Gewürz. Sie wirken antioxidativ, antimikrobiell und blutfettsenkend. In der Tibetischen Medizin werden geschmacklich ähnliche Früchte der Gattung Amomum als ka-ko-la bezeichnet. Sie werden bei «kalten» Störungen des Magens und der Leber eingesetzt.
Langer Pfeffer
(lat. Piper longum L. und Piper retrofractum VAHL)

Langer Pfeffer <br />
(lat. Piper longum L. und Piper retrofractum VAHL)Das Wort Pfeffer stammt vom Sanskrit-Namen «pippali». Die Griechen waren die ersten Europäer, bei denen Pfeffer auf dem Speiseplan stand. Sie nannten das Gewürz peperi. Die Römer übernahmen die griechische Vorliebe für das Gewürz. Heutzutage ist es viel weniger gebräuchlich als der schwarze Pfeffer und nur in Spezialgeschäften erhältlich. Sein tibetischer Name lautet pi-pi-ling. Gemäss der Tibetischen Medizin wirkt der Lange Pfeffer gegen «kalte» Störungen, kurbelt die «Nierenhitze» an und stimuliert die Spermien- und Eizellenproduktion. Eingesetzt wird er in Kombination mit anderen Heilpflanzen bei Störungen des «Wind-» und des «Schleimprinzips», Atemproblemen, Schleimbildung im Brustbereich sowie Magenverstimmungen und Blähungen.
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Süssholzwurzel
(lat. Glycyrrhiza glabra L.)

Süssholzwurzel <br />
(lat. Glycyrrhiza glabra L.) Das Süssholz gedeiht auf allen Kontinenten in gemässigten bis subtropischen Gebieten auf trockenen, sandigen Böden. Die stattlichen Halbsträucher schlagen bis zu 1 Meter lange und 0,5 bis 3 Zentimeter dicke Wurzeln. Diese sondern einen nur leicht aromatischer Duft aus, verfügen aber über einen sehr süssen Geschmack. Im Volksmund wird das Gewächs auch als Lakritzenwurzel bezeichnet. Die Süssholzwurzel wirkt schleimlösend und erleichtert den Auswurf bei Husten, ausserdem hilft sie bei Magenschleimhautentzündung. In der Tibetischen Medizin wird die Wurzel als shing-mngar bezeichnet. Sie wird in zahlreichen Kombinationspräparaten eingesetzt, vor allem in solchen gegen Atemwegserkrankungen oder zur Dämpfung der «Wind»-Energie.
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Gelber Enzian, Wurzel
(lat. Gentiana lutea L.)

Gelber Enzian, Wurzel <br />
(lat. Gentiana lutea L.) <br />
Die medizinische Verwendung der Enzianwurzel als Bittermittel geht bis in die römische Kaiserzeit zurück. Wie andere bittere Arzneipflanzen galt sie früher als Fiebermittel, wurde bei Magen- und Leberleiden sowie Gicht empfohlen. Selbst heute noch wird die Enzianwurzel meist in Kombination mit anderen Pflanzen bei Magen-Darm-Beschwerden oder als Stärkungsmittel eingesetzt, auch in der Tiermedizin. In der Tibetischen Medizin wird die Gruppe von bitteren Pflanzen aus der Familie der Enziangewächse als tig-ta bezeichnet. Tig-ta kommt meist als Kombinationspartner in Arzneimitteln vor, welche bei Störungen der «Galle»-Energie sowie generellen «Hitzekrankheiten» eingesetzt werden.
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Nimbaumfrucht, getrocknet
(lat. Azadirachta indica A.JUSS., Sy)

Nimbaumfrucht, getrocknet <br />
(lat. Azadirachta indica A.JUSS., Sy)  Der Nimbaum ist in Südostasien heimisch, angebaut wird er aber auch ausserhalb dieses Gebiets. Der bis zu 20 Meter hohe immergrüne Baum trägt kleine, weisse, angenehm duftende Blüten. Seine Früchte sind gelbe Steinfrüchte. Sämtliche Pflanzenteile werden für die Herstellung von biologischen Insektiziden, Dünge-, Färbe- und Schmiermitteln, Wachs und Seifen genutzt. Früchte, Blüten, Rinde, Wurzeln, Blätter und Samen finden Verwendung als Arzneimittel. Vor allem das Samenöl, dessen entzündungshemmende, antibakterielle, fiebersenkende und blutzuckerregulierende Wirkung nachgewiesen ist, wird in den Medizinlehren Asiens eingesetzt. In der Tibetischen Medizin finden von dem nim-pa genannten Baum hauptsächlich die Zweige und Blätter, gelegentlich auch die Samen Verwendung. Indikationen der sehr bitteren Droge sind «Hitzekrankheiten», Appetitverlust und Hautkrankheiten.
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Akelei
(lat. Aquilegia vulgaris L.)

Akelei <br />
(lat. Aquilegia vulgaris L.) Die Akelei ist eine mehrjährige Staude und wird zwischen 30 und 60 cm hoch. In den letzten Jahren ist das Forschungsinteresse an Aquilegia vulgaris L. wieder gewachsen. In diversen Studien konnten leberschützende (hepatoprotektive), anti-oxidative, anti-mikrobielle und anti-mutagene Eigenschaften nachgewiesen werden. In der Tibetischen Medizin Burjatiens werden verschiedene blaue und gelbliche Aquilegia-Spezies verwendet. Ihr Name lautet: üt-pel on-bo (blau) und üt-pel serro (gelblich). Die Arznei ist gut bei Augenleiden und wird bei so genannten «Wind- und Gallefiebern» eingesetzt. Bei «Hitzekrankheiten des Blutes» reguliert sie den Blutfluss.
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Bockshornsamen
(lat. Trigonella foenum-graecum L.)

Bockshornsamen <br />
(lat. Trigonella foenum-graecum L.) Der Bockshornklee ist eine uralte Medizin- und Gewürzpflanze, deren Anwendung von Nordafrika bis China dokumentiert ist. Unter dem chinesischen Kaiser Shin-nong, 3700 v. Chr. galten die Samen als das beste schleimlösende Arzneimittel. Über Indien, Arabien und Persien gelangte die Pflanze nach Ägypten, wo sie um 1550 v. Chr. als Mittel gegen Brandwunden Erwähnung fand. Sie wurde auch zum Räuchern und Einbalsamieren von Mumien verwendet. Bockshornsamen werden in der Tibetischen Medizin nicht häufig eingesetzt. Sie sind aber gut dokumentiert und heissen su-mo-za. Su-mo-za trocknet «Eiter» in der Lunge, stoppt «kalten» Durchfall, dämpft die «Wind»-Energie, löst Schleim, aktiviert die «Gallen»-Energie, erzeugt «Nierenwärme» und fördert die Vitalität.
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