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Wer kennt es nicht aus der Kindheit, das Memory.
Versuchen Sie ihr Glück und trainieren Sie Ihr Gedächtnis (Durchblutungsförderung für einmal im Kopf).

Dieses Memory besteht aus 40 verschiedenen Bildern von Pflanzen, welche in PADMA-Formeln vorkommen.

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Indische Gewürzlilie, Wurzeln
(lat. Kaempferia galanga L.)

Indische Gewürzlilie, Wurzeln<br />
(lat. Kaempferia galanga L.) Die Indische Gewürzlilie ist seit dem Mittelalter bei uns bekannt. Das Ingwergewächs wurde wegen seines scharfen Geschmacks z.B. zum Würzen von Gerichten eingesetzt. Samuel Hahnemann nannte die Pflanze „Galgantkämpfer“; der Name Kaempferia stammt vom Botaniker und Arzt Engelbert Kaempfer. In der Tibetischen Medizin werden unter der Bezeichnung sga skya sowohl die Indische Gewürzlilie als auch das Rhizom des Ingwergewächses Hedychium spicatum verwendet. Die Pflanze wird in der Tibetischen Medizin allgemein bei kombinierten «Wind»- «Schleimstörungen», insbesondere bei Störungen der «Verdauungshitze» sowie zur Auflösung von Blutgerinnseln eingesetzt.
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Gartensalat
(lat. Lactuca sativa L.)

Gartensalat <br />
(lat. Lactuca sativa  L.)Die Pflanze mit ihren rosettenartigen Laubblättern wird gemeinhin als Salat geerntet und verzehrt. In experimentellen Studien konnte seine beruhigende und krampflösende Wirkung nachgewiesen werden. Auch auf das gestresste Herz soll er sich positiv auswirken. In der europäischen Heilkunde wurde der Gartensalat früher als Opium-Ersatz zur Schmerzstillung sogar bei Operationen eingesetzt. In der Tibetischen Medizin werden verschiedene Lactuca-Arten verwendet, z.B. die im Himalayagebiet beheimatete Lactuca lessertiana (DC.) C.B. Clarke. Rtsa-mkhris (Lactuca lessertiana) wird in der Tibetischen Medizin bei «Tripa»-Erkrankungen, insbesondere bei Nervenleiden, Störungen im Zusammenhang mit der Gallenblase, Gelbsucht und Kopfschmerzen eingesetzt.
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Guajakholz
(lat. Guaiacum coulteri GRAY)

Guajakholz <br />
(lat. Guaiacum coulteri GRAY) Guajakholzbäume sind vom wärmeren Nordamerika bis zum äquatorialen Südamerika verbreitet. Als Arznei kommen das Kern- und das Splintholz zur Anwendung, wobei das Kernholz überwiegen soll. In Europa wurden verwandte Guajakhölzer früher gegen Gicht, Rheuma, Syphilis, Atemwegserkrankungen und Hautleiden eingesetzt. Es wurden auch Mundwässer mit keimhemmender Wirkung hergestellt. Im 19. Jh. haben burjatische Ärzte der Tibetischen Medizin das Guajakholz in ihre Rezepturen aufgenommen. In der Tibetischen Medizin beschriebene analoge Hölzer werden bei «Fieber des Herzens und des Lebenskanals» eingesetzt.
Granatapfel
(lat. Punica granatum L.)

Granatapfel <br />
(lat. Punica granatum L.)Der Granatapfel wächst an einem bis zu 6 Meter gross werdenden Laubbaum. Dieser wird heute weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten angebaut und hauptsächlich als Obstlieferant, aber auch zu medizinischen Zwecken genutzt. So werden Wurzeln, Rinden, Blüten, Früchte und Samen in den ursprünglichen Anbaugebieten zu Heilmitteln verarbeitet. Die Samen haben eine saftige Hülle und bilden das vermeintliche Fruchtfleisch. Sie enthalten Fruchtsäuren, Anthocyanidine (Farbstoffe), wenig Gerbstoffe und besondere Fettsäuren. Wissenschaftlich ist ihre Wirkung gegen Durchfall und oxidative Prozesse erwiesen. Se’bru (gesprochen sendu) ist der tibetische Name des Granatapfels. Die getrockneten Samen steigern die «Verdauungshitze» und werden bei Verdauungsstörungen, Appetitverlust und «Kälte-Krankheiten» eingesetzt.
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Cascararinde
(lat. Rhamnus purshianus D.C.)

Cascararinde <br />
(lat. Rhamnus purshianus D.C.)Der Amerikansiche Faulbaum ist das nordamerikanische Pendant zum europäischen Faulbaum. Der Strauch oder 6 bis 10 m hoher Baum kommt von Südkanada bis Zentralkalifornien vor, wird aber auch in Ostafrika und Kenia und Indien angebaut. Auch bei diesem Baum wird die Rinde (als Cascararinde bezeichnet) medizinisch eingesetzt. Sie hat eine abführende Wirkung. Eingang in Tibetische Rezepturen fand sie durch burjatische Ärzte der Tibetischen Medizin.
Weihrauch
(lat. Boswellia carteri BIRDW., Boswellia frereana BIRDW.)

Weihrauch <br />
(lat. Boswellia carteri BIRDW., Boswellia frereana BIRDW.) Der Weihrauch stammt von Arten der Balsambaumgewächse (Burseraceae), die in Somalia, Südarabien und Äthiopien heimisch sind. Das Harz des Baumes wird in der Parfümindustrie, als Räucherwerk und als Arznei verwendet. Die Gewinnung erfolgt durch künstliches Einschneiden des Baumes an ca. 10 bis 30 Wundstellen an Stamm und dickeren Ästen. Die Bewirtschaftung eines Baumes dauert maximal drei Jahre, dann folgt eine mehrjährige Ruhepause. Das Harz besteht aus ätherischem Öl, Harzstoffen (u.a. Boswelliasäuren), Schleim und Proteinen. Traditionell wurde es in Europa früher innerlich bei Katarrhen, Heiserkeit und Entzündungen der Rachenschleimhaut, äusserlich (als Salbe oder Pflaster) bei Abszessen, Entzündungen von Eierstöcken und Entzündungen von Eileitern angewendet. Belegt sind entzündungshemmende und antimikrobielle Wirkungen. In der Tibetischen Medizin ist ausserdem als verwandte Arznei das Harz des Sal-Baumes unter dem Namen spos-dkar bekannt: es wird bei Beschwerden des Lymphsystems, bei «Wind»-Störungen, bei Schwellungen und bei Wasserbauch empfohlen.
Süssholzwurzel
(lat. Glycyrrhiza glabra L.)

Süssholzwurzel <br />
(lat. Glycyrrhiza glabra L.) Das Süssholz gedeiht auf allen Kontinenten in gemässigten bis subtropischen Gebieten auf trockenen, sandigen Böden. Die stattlichen Halbsträucher schlagen bis zu 1 Meter lange und 0,5 bis 3 Zentimeter dicke Wurzeln. Diese sondern einen nur leicht aromatischer Duft aus, verfügen aber über einen sehr süssen Geschmack. Im Volksmund wird das Gewächs auch als Lakritzenwurzel bezeichnet. Die Süssholzwurzel wirkt schleimlösend und erleichtert den Auswurf bei Husten, ausserdem hilft sie bei Magenschleimhautentzündung. In der Tibetischen Medizin wird die Wurzel als shing-mngar bezeichnet. Sie wird in zahlreichen Kombinationspräparaten eingesetzt, vor allem in solchen gegen Atemwegserkrankungen oder zur Dämpfung der «Wind»-Energie.
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Weisser Ton
(lat. Kaolinum ponderosum)

Weisser Ton <br />
(lat. Kaolinum ponderosum)Natürliches Tonmineral, auch Kaolin genannt, welches gereinigt wird, so dass es keine Verunreinigungen mehr enthält. Getrocknet und gemahlen vermag es als arzneiliche Trägersubstanz schädliche Stoffe im Körper zu binden. In der Tibetischen Medizin wird weisser Ton Sa-cu-gang geannnt.
Sidakraut, Pflanze getrocknet
(lat. Sida cordifolia L.)

Sidakraut, Pflanze getrocknet<br />
(lat. Sida cordifolia L.)  Das Sidakraut (auch Sandmalve oder indische Malve genannt) ist eine der ältesten Heilpflanzen des indischen Subkontinents und wird heute dort in allen traditionellen Medizinsystemen verwendet. In der ayurvedischen Medizin wird sie als Verjüngungsmittel (Rasayana) verehrt und als Tonikum zur Stärkung des Herzens verwendet. In den alten Medizintexten der Tibetischen Medizin wird das Sidakraut als bala,bedala oder baleka bezeichnet (aus dem Sanskrit bala/vatyalaka abgeleitet). Sie scheint aber nicht in viele Rezepturen Eingang gefunden zu haben. Die Pflanze wird bei Bronchitis, Sinusitis, Hepatitis, Darmentzündungen, hohem Blutdruck mit schmerzhafter Empfindung sowie verschiedenen «Blutkrankheiten» eingesetzt.
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Faulbaum
(lat. Rhamnus frangula L.)

Faulbaum <br />
(lat. Rhamnus frangula L.) Der Faulbaum wird in Europa erstmals in mittelalterlichen Quellen erwähnt. Sein Holz wurde zur Herstellung von Schwarzpulver und Holzkohle verwendet. Früchte und Rinde setzte man als Färbe-Rohstoff für Textilien und Haare ein. Im 13./14. Jahrhundert wurde vermutlich die Rinde zu Heilzwecken (Haut- und Zahnerkrankungen) genutzt, geriet aber wieder in Vergessenheit. Seit dem 16. Jh. zählt die getrocknete und gelagerte Rinde zu den anerkannten Arzneien gegen Verstopfung. In der klassischen Tibetischen Medizin kommt der Faulbaum nicht vor. Anfang des 20. Jh. reihten jedoch burjatische Ärzte der Tibetischen Medizin die Faulbaumrinde in die Klasse der abführenden Arzneien ein (tibetisch: khru byed sman sde) und verwendeten sie in Kombination mit den klassischen tibetischen Pflanzen gegen Krankheiten des Verdauungstrakts.
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Marmelosfrucht, getrocknet
(lat. Aegle marmelos (L.) CORRÊA)

Marmelosfrucht, getrocknet <br />
(lat. Aegle marmelos (L.) CORRÊA) Der kleine bis mittelgrosse Laubbaum ist im westlichen Himalaja sowie in Ostindien heimisch und wird auf den Sundainseln (Indonesien) angebaut. Er hat 2,5 cm lange, scharfe Dornen. Die Blüten werden in der Parfümerie verwendet und seine frischen Früchte sind ein wohlschmeckendes Obst. Im Hinduismus ist die Pflanze heilig. Gläubige beten mit den Blättern zur Gottheit Shiva. In der Tibetischen Medizin finden vor allem die bil-ba genannten, halbreifen, geschälten und getrockneten Marmelosfrüchte Verwendung. Ihnen wird eine adstringierende (zusammenziehende) Wirkung zugeschrieben.
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Echte Aloe
(lat. Aloe barbadensis MILL.)

Echte Aloe <br />
(lat. Aloe barbadensis MILL.) Die Pflanze gehört zu den Sukkulenten und kann bis zu 10 Jahre alt werden. Die ältesten Aufzeichnungen zur Anwendung der Aloe stammen aus Ägypten und sind etwa 6000 Jahre alt. Seit dem Altertum wird die Pflanze auch in Europa eingesetzt – der getrocknete Saft für medizinische, abführende Zwecke, das Gel vor allem für kosmetische Zwecke. Sie galt als Jungbrunnen, Schönheitselixier und Wundheilmittel. Auch die Tibetische Medizin kennt die Aloe. Ihr Name ist von Sanskrit kumari abgeleitet. Ku-ma-ra gilt als abführend und verjüngend und wird als Kombinationspartner in Arzneimitteln verwendet, welche bei Vergiftungen, Leber- und Gallenblasen-Erkrankungen, Blutungen sowie Hautkrankheiten eingesetzt werden.
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