Definition
Verdauungsprobleme können unterteilt werden in akute Beschwerden, wie z. B. nach einem üppigen Essen und öfter wiederkehrende bis chronische Störungen. Ist keine organische oder strukturelle Ursache zu finden, spricht man von funktionellen Verdauungsstörungen. Folgende Symptome können dabei einzeln oder in Kombination auftreten:
- Völlegefühl
- Magendrücken
- Magenschmerzen/-krämpfe
- Frühe Sättigung schon nach kleinen oder normalen Essensportionen
- Alles bleibt schwer im Magen liegen
- Gefühl des Aufgedunsenseins
- Aufstossen
- Blähungen
- Appetitmangel
- Abgespanntheit, Müdigkeit
Kennzeichnend für eine chronische funktionelle Verdauungsstörung ist meist eine verzögerte Magenentleerung (Dysmotilität), unzureichende Volumenanpassung des Magens (gestörte Akkommodation) und eine Überempfindlichkeit des Magen-Darm-Trakts (Hypersensitivität). Eine ungenügende Verdauung belastet zudem den Organismus durch unverdaute oder schlecht abgebaute Stoffe. Die Auslöser für Verdauungsstörungen sind sehr vielfältig und individuell. Wie bei so vielen Beschwerden spielt aber auch die Veranlagung eine Rolle. Es ist in jedem Fall wichtig, bei länger anhaltenden oder akut auftretenden Verdauungsstörungen einen Arzt aufzusuchen, um eine organische Erkrankung auszuschliessen.


