 
Die Geschichte der PADMA AG begann Ende der 60er Jahre, als Karl Lutz (s. Bild rechts), ein schweizerischer Pharma-Manager, durch Cyrill von Korvin-Krasinsky erstmals von der Wirksamkeit der Tibetischen Medizin erfuhr. Krasinksky, ein polnischer Benediktinermönch, hatte Kontakt mit dem letzten in Polen lebenden Tibetischen Arzt, einem Neffen des berühmten Sul Tim Badma aus Burjatien (Sibirien). Dieser Arzt war 1850 vom russichen Zaren nach St. Petersburg eingeladen worden, um eine grassierende Typhus-Epedemie einzudämmen. Unter den stalinistischen Repressionen mussten seine Nachkommen später nach Polen auswandern.
Um 1960 übergab ein Nachkomme der tibetischen Ärztefamilie, die mittlerweile in Warschau lebte, eine Sammlung mit tibetischen Rezepturen an Karl Lutz. (Mehr zur ungewöhnlichen Reise der Tibetischen Medizin in den Westen im Film von Martin Saxer: "Journeys with Tibetan Medicine").
Lutz gegründete eine Studiengruppe für Tibetische Medizin in Zürich die sich mit den traditionellen Aufzeichnungen und Informationen zur Anwendung der tibetischen Rezepturen aus Polen befasste. Dank ihren Aufzeichnungen konnte eine einzigartige Liste für medizinische Indikationen (Anwendungsgebiete der einzelnen Rezepturen) entwickelt werden. Diese Indikationsliste wurde zu Versuchszwecken an interessierte Ärzte abgegeben, zusammen mit den ersten von Lutz produzierten Kräutertabletten.
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| Gründung der PADMA AG
  Vom positiven Echo der Ärzte ermutigt, gründete Karl Lutz im Jahr 1969 die PADMA AG in Zollikon bei Zürich. Er begann mit der Produktion von tibetischen Kräutertabletten mittels moderner Herstellungsmethoden. Ein Jahr später gab die Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel der Schweiz (IKS) die erste Rezeptur PADMA LAX (No. 179) zum Verkauf frei. Die zweite Rezeptur PADMA 28 folgte sieben Jahre später.
Im Jahr 1994 übergab Karl Lutz das Management der PADMA AG seinem engen Mitarbeiter Dr. Herbert Schwabl (s. Bild links), einem Biophysiker aus Wien. Nach dem Tod des Firmengründers im Jahr 1995 erwarb eine Aktionärsgruppe um Herbert Schwabl im Zuge eines Management Buyouts das Unternehmen von der Familie Lutz. Die Zusammenarbeit zwischen der PADMA AG und traditionellen Tibetischen Ärzten und Institutionen der Tibetischen Medizin in anderen Ländern wurde intensiviert.
Im Frühjahr 1999 zog die PADMA AG von Zollikon nach Schwerzenbach in ein modernes Verwaltungsgebäude um. Im Jahr zuvor war bereits die Produktionsstätte in Wetzikon renoviert worden, und das Labor der Qualitätskontrolle hatte neue Räumlichkeiten bezogen. Heute zählt die PADMA AG gut 40 Mitarbeitende.
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